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Chatroom für trauernde Jugendliche und junge Erwachsene

Liebe Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Erft, liebe Besucher der Internetseite,
einige von euch kennen mich sicher noch als Schwimmerin und/oder Trainerin der SG Erft. Ich arbeite seit etwa einem Jahr als ehrenamtliche Begleiterin in einem Trauerchat, den ich euch kurz vorstellen möchte.
Nachdem vor mittlerweile 7 Jahren mein kleiner Bruder Lars im Alter von 15 Jahren plötzlich an einer Meningokokkeninfektion starb und es für seine Freunde kaum Möglichkeiten gab, über das Geschehene zu sprechen, rief meine Mutter, die beim Hospiz Bedburg-Bergheim arbeitet, einen Trauerchat für Jugendliche und junge Erwachsene ins Leben.
Vielleicht geht es dem ein oder anderen von euch auch so, Oma oder Opa, Tante, Onkel, Cousine, Cousin, Schwester, Bruder, Freundin oder Freund sind gestorben und irgendwie hat man das Gefühl, das Umfeld versteht einen nicht mehr und man kann mit niemandem so richtig sprechen.
Dieser Chatroom ist jeden Montagabend von 20-22 Uhr erreichbar und es sind drei ehrenamtliche ChatbegleiterInnen online, die selbst einen schmerzlichen Verlust erleiden mussten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Der Chatroom soll ein Raum sein, in dem man sich über die Trauer und das Unfassbare mit Gleichaltrigen austauschen kann, die ähnliche Erfahrungen machen mussten.
Des Weiteren suchen wir neue ehrenamtliche Chatbegleiter (18-30 Jahre), die eigene Trauer-erfahrung gemacht haben und Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die schwere Zeit helfen möchten, die sie selbst auch durchstehen mussten.
Am 07./08. August planen wir ein Einführungswochenende. Falls ihr Interesse habt, euch als Chatbegleiter zu engagieren oder sonstige Fragen habt, meldet euch gerne bei mir (maxie.kohler@doch-etwas-bleibt.de) oder bei Romy Kohler vom Hospiz Bedburg-Bergheim (romy.kohler@doch-etwas-bleibt.de, 02271-45303) oder schaut einfach mal montags im Chat vorbei.
Maxie Kohler |